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Juli 2008
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Archive für Juli 2008

Bundestagsabgeordneter besucht den Donnersbergkreis

Josef WinklerAm 20.08.08 besucht der Bundestagsabgeordnete Josef Winkler von Bündnis 90 /Die Grünen den Donnersbergkreis. Dabei ist der Besuch der Dualen Oberschule in Eisenberg vorgesehen. Hier ist besonders interessant wie ein Zusammenarbeiten zwischen Schule und Wirtschaft  funktioniert, wie die Integration von ausländischen Jugendlichen unterstützt werden kann und was von politischer Seite hierzu erforderlich ist. Weitere Informationen auch unter www.josef-winkler.de!

Windkraft überholt Atomenergie?

Auszug aus der taz vom 25.07..

taz-logoDie Nennleistung der Windkraft liegt inzwischen über 23.000 Megawatt, wie hoch liegt denn die tatsächliche Einspeisung von Windstrom im Idealfall?

Werte bis 18.700 Megawatt wurden schon erreicht. Möglicherweise wird man beim nächsten starken Wind erstmals über 20.000 Megawatt kommen.

Aber die installierte Leistung der Atomkraft liegt noch immer höher, bei gut 21.000 Megawatt.

Auch diese Leistung ist natürlich nur eine technische Kenngröße, die nicht rund um die Uhr erreicht wird. Im letzten Jahr lag die mittlere Erzeugung aller deutschen Atomkraftwerke bei rund 16.000 Megawatt. Und die aktuellen Werte liegen, wie man auf der Internetseite der Strombörse nachlesen kann, nur zwischen 13.000 und 14.000 Megawatt.

Wenn die Windkraft immer häufiger die Erzeugung aus Atomstrom überschreitet, was bedeutet das für das Stromnetz?

Die Kraftwerke müssen flexibler werden. RWE und Eon veröffentlichen ihre Kraftwerksdaten, und daran kann man erkennen, dass die Unternehmen Steinkohle- und Gaskraftwerke herunterfahren, wenn viel Wind weht. Mit Atomkraftwerken geht das nicht so einfach, deshalb passen sie auch nicht mehr zur boomenden Windkraft, deren Stromerzeugung sich in den letzten sechs Jahren verdoppelt hat. Heute erzeugt der Wind in der Jahressumme schon ein Drittel so viel Strom wie die Atomkraft, und die Entwicklung geht rasant weiter.

 Den ganzen Artikel gibt es unter:

Online-Spiel Ars-Regendi

Logo Ars-regendiWer schon immer mal ausprobieren wollte, was er als Kanzler besser machen würde, der hat jetzt endlich die (kostenlose!) Gelegenheit dazu. Das Online-Spiel Ars-Regendi versetzt einen in die Rolle des Staatsführers und stellt einem Tag für Tag neue Aufgaben zur Entscheidung. Die Themen reichen von der Rentenreform über die Wirtschaftspolitik bis hin zum Bündnis mit anderen Staaten. Die Zahl der täglich zu lösenden Aufgaben ist sehr begrenzt, so dass sich dieses Spiel auch eignet, wenn man nur wenig Zeit oder alle paar Tage Online-Zeit investieren möchte. In der Regel muss man nur zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen … die Texte sind durchaus anspruchsvoll und die Berechnungen beruhen auf volkswirtschaftlichen Modellen. Und aufpassen: Man kann natürlich abgewählt oder gar aus dem Amt gerieben werden. Also, dann verwirklicht mal eure Vorstellung eines modernen Staates … und schaut, ob ihr damit die nächste Wahl bestehen würdet.

Link zum Spiel

Aktion: Atomkraft - nicht schon wieder?!

Jetzt geht das schon wieder los! Immer wieder wird aus bekannter Ecke argumentiert, man müsste jetzt doch wieder auf Atomkraft zurückkommen. Eben auch um das Klima zu retten und günstige Energiepreise zu sichen … aber das kennt man ja. Wie passend, dass hier die taz den passenden Button ins Rennen schickt:

taz-button gegen akw

 Zum gleichen Thema äußert sich grundlegend auch Reinhard Bütikhofer auf der Bundespressekonferenz:

Wenn Ignoranz unrentabel wird

taz-logo

In der taz vom 14. Juli findet sich ein sehr interessanter Artikel über “Ökozölle”. Die Grundidee ist, dass man bei der Einfuhr von Produkten aus Ländern, in denen keine vergleichbaren Klimaschutz- und Umweltschutzmaßstäbe gelten, die dadurch gesparten Kosten als Zoll draufschlägt. Umgekehrt würde beim Export dieser Kostenfaktor entlastet. Dadurch könnten Umweltschutzverweigerer weniger Profit aus dem “Standortvorteil” ziehen, während Pioniere nicht finanziell benachteiligt würde.Link zum Artikel

Zusammenlegung Gymnasium + Regionalschule Winnweiler?

Rheinpfalz-LogoAuf seiner letzte Mitgliederversammlung mit der Umsetzung der Schulstrukturreform im Donnersberkreis beschäftigt. Dabei stellt die Standortfrage naturgemäß auf kommunaler Ebene einen Schwerpunkt dar. Denn schließlich sollte möglichst in jeder Verbandsgemeinde ein Sekundarabschluss ermöglicht werden. Gleichzeitig aber auch sinnvolle Standortgrößen erhalten werden. Schließlich wurde der Diskussionsstand von den Mitgliedern in einem Beschluss zusammengefasst, der jüngst auch Gegenstand des folgenden Artikels in der Rheinpfalz war:

RP: Gymnasien einbeziehen!

UNESCO zeigt Landesregierung die Gelbe Karte

Zu den Beratungen der UNESCO über den Welterbestatus des Mittelrheintals erklärt Eveline Lemke, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:

„Keine Lösung ist auch eine Lösung: Mit dem Verweis auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung hat die UNESCO der Landesregierung die gelbe Karte für gezeigt! Die anfallenden Verkehrszahlen und die damit verbundenen Verkehrseffekte sind bekannt und sprechen deutlich gegen eine welterbeverträgliche Brücke. Auf diese Problematik haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schon vor Jahren hingewiesen. Die Chancen zum Bau einer Brücke sind somit drastisch gesunken. Diesen Weg weiter zu verfolgen, wäre Zeitverschwendung! Die Landesregierung ist in der Pflicht, ein umfassendes Mobilitätskonzept für das Mittelrheintal auf den Weg bringen. Darin müssen alle Verkehrsarten berücksichtigt werden, also Auto, Zug, Güterzug und Fähren“, erklärt Eveline Lemke.

„Bis zu einer tatsächlichen Entscheidung durch die UNESCO und daran anschließend die Landesregierung verrinnt wertvolle Zeit. Deshalb plädieren die GRÜNEN für die kurzfristige Umsetzung des von uns vorgeschlagenen 24-Stunden-Fährbetriebs. Wir müssen die Zeit nutzen, um ein alternatives Mobilitätskonzept für das Mittelrheintal zu entwickeln. Die Trödelei der Landesregierung hat bereits Millionen von Steuergeldern gekostet!“, so Lemke abschließend.

Quelle: Marc Wensierski, Pressesprecher, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz

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