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31.1.2010 von Ernst Groskurt.
Öffentlicher Stammtisch der Grünen in Eisenberg
Vortrag von Helmut Zurowski, techn. Leiter der VGWerke, über das Blockheizkraftwerk des Waldschwimmbades
Beim letzten „Grünen“ Stammtisch in Eisenberg am 7. Januar 2010 hatte Pfarrer Karl-Ludwig Hauth über seine Erfahrungen mit dem Mikro Blockheizkraftwerk im Pfarrhaus Eisenberg- Steinborn berichtet. Die Bewahrung der Schöpfung war der Hauptbeweggrund der Kirchengemeinde, sich für ein nachhaltiges Energiekonzept zu entscheiden. Beim Blockheizkraftwerk des Waldschwimmbades in Eisenberg spielten andere Beweggründe für die Anschaffung eine Rolle. Auch werden bei der Nutzung keine nachwachsenden Rohstoffe verwendet. Wie funktioniert es, wie wird es genutzt, diese und andere Fragen wird Helmut Zurowski, der technische Leiter der Verbandsgemeindewerke, beim nächsten Stammtisch von Bündnis 90/Die Grünen in Eisenberg am 4. Februar 2010 beantworten. Er wird außerdem Informationen zur Biogasanlage der Eisenberger Kläranlage geben und gerne über Photovoltaik Projekte in Eisenberg berichten.
Der Stammtisch findet immer am ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in der TSG Gaststätte Jahnstube in Eisenberg statt. Der Stammtisch ist öffentlich und viele Bürger nutzen die Gelegenheit, um sich in entspannter Atmosphäre beim Bier und gutem Essen über die Eisenberger Grünen und ihre Arbeit im Verbandsgemeinderat und den Ausschüssen zu informieren. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.
Geschrieben in Thema Umwelt & Naturschutz, Thema Kommunalpolitik, -> Donnersbergkreis, -> VG Göllheim, -> VG Kirchheimbolanden, -> VG Eisenberg | Drucken | Keine Kommentare »
22.1.2010 von Norbert Willenbacher.
Das Jahr 2009 war für Bündnis 90 / Die Grünen ein überaus erfolgreiches Jahr auf allen politischen Ebenen, auch im Donnersbergkreis haben wir bei den Kommunal- und Bundestagswahlen im letzten Jahr hervorragende Ergebnisse erzielt. Wir sind in allen Verbandsgemeinderäten und im Kreistag vertreten, in den VG-Räten Winnweiler und Kirchheimbolanden sowie im Stadtrat Kirchheimbolanden haben wir je einen Sitz dazu gewonnen, in der Verbandsgemeinde Eisenberg haben wir den Wiedereinzug geschafft. In der Verbandsgemeinde Winnweiler und der Ortsgemeinde Rüssingen stellen die „Grünen“ einen Beigeordneten, in der Ortsgemeinde Winnweiler vertritt ein Beigeordnete grüne Interessen. Erfreulicherweise ist auch die Zahl unserer Mitglieder sprunghaft von 54 auf nunmehr 66 gestiegen.
Kirchheimbolanden soll „grüner“ werden
Kurzer Rück- und Ausblick der „grünen“ Stadtratsfraktion am Beginn des Jahres 2010: Nach der Kommunalwahl im Juni 2009 hat unsere Stadtratsfraktion Zuwachs bekommen. Wir arbeiten nun zu dritt daran, dass Kirchheimbolanden „grüner“ wird: Uwe Holzmann, Norbert Willenbacher und Stephan Sauer. Im Verkehrsausschuss werden außerdem Pia Lieberam bzw. Bernd Straub als ihr Stellvertreter aktiv werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen allen Kirchheimbolandern ein gutes und erfolgreiches Jahr 2010.
Wer weiterliest findet Informationen zu folgenden Themen:
Bauvorhaben der Stadt:
Stadthalle
Sporthalle Schillerhain
Energieversorgung in Kibo :
Stadtwerke
Solarstromanlagen
Kultur:
Stadtbücherei
Ehrenamtliche Kulturarbeit
Friedenstage
Friedwald
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17.1.2010 von Ernst Groskurt.
Im Rahmen des „Grünen Stammtischs“ hat Pfarrer Karl-Ludwig Hauth am 7. Januar 2010 einen interessanten und schonungslos offenen Vortrag über das Blockheizkraftwerk des Pfarramtes Eisenberg II gehalten. Der Stammtisch ist öffentlich und findet jeden ersten Donnerstag im Monat in der TSG Jahnstube in Eisenberg statt.
Zwei Hauptgesichtspunkte hatte die Kirchengemeinde in Betracht gezogen, als sie sich für ein Mikro Blockheizkraftwerk in Steinborn installieren ließ. ‘Der Anlass war, dass die Heizung im Pfarrhaus ersetzt werden musste. Die Bewahrung der Schöpfung war der Hauptbeweggrund, sich für ein nachhaltiges Energiekonzept zu entscheiden. Aber auch die finanzielle Seite wurde dabei berücksichtigt. Hohe Anfangsinvestitionen stehen geringeren Energiekosten und den Einnahmen aus der Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz gegenüber. Langfristig amortisieren sich dadurch die eingesetzten Investitionen.
Der wirtschaftliche und ökologische Grundgedanke des wärmegeführten Betriebes liegt darin, erzeugte Wärme vollständig und auch den Strom möglichst vor Ort zu nutzen. Nicht gebrauchter Strom wird gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Da auf diese Weise weniger an herkömmlicher Kraftwerkskapazität für die Stromerzeugung benötigt wird, substituiert die verstärkte Nutzung von Blockheizkraftwerken den Strom aus fossilen Kondensationskraftwerken und ermöglicht damit einen geringeren Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Dies soll in Deutschland auch durch gesetzliche Regelungen wie das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-G) unterstützt werden.
Ein Blockheizkraftwerk erreicht einen insgesamt deutlich höheren Nutzungsgrad (Nutzenergie Strom plus Nutzenergie Wärme dividiert durch Energieeinsatz) gegenüber dem herkömmlichen Mischbetrieb aus lokaler Heizung und zentraler Stromversorgung.
Das Steinborner Sunmachine® Mikro Blockheizkraftwerk wurde vor fast genau einem Jahr von der Firma Kasper in Eisenberg eingebaut und wird seitdem von den Monteuren der Firma betreut. Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial. CO2-neutrale Holzpellets als erneuerbare Energieträger erzeugen Wärme und Strom. Umweltschonendes und kostenneutrales Heizen scheint Realität zu werden. Der Brennstoff wird erhitzt und dadurch brennbares Holzgas erzeugt. Das Gas wird entzündet und die Flamme treibt einen Stirlingmotor an, der ähnlich wie ein Fahrraddynamo zur Stromerzeugung dient. Dadurch, dass zusätzlich ein Wärmeaustauscher die bei der Verbrennung erzeugte überschüssige Wärme nutzbar macht, werden extrem hohe Nutzungsgrade erzielt. Soviel zur Theorie.
Blockheizkraftwerke funktionieren einwandfrei mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Bei Holzpellets scheint die Sache schon anders auszusehen. Dabei handelt es sich um rein technische Probleme, das Funktionsprinzip ist völlig in Ordnung. Überraschenderweise ist Staub das Hauptproblem. Staub entsteht bei der Lagerung, beim Transport und bei der Förderung per Gebläse. Das Pelletlager ist in Steinborn rund 32 m vom Einsatzort, d. h. vom Blockheizkraftwerk entfernt. Die Pellets werden von dort in den Tagesbehälter gesaugt. Staub führt dazu, dass sich im Behälter Nester bilden, die dann wie kleine Lawinen nach rutschen. Außerdem bringt die Staubbildung noch technische Probleme beim sogenannten Glutsensor, der einen Lichtdetektor beinhaltet und dafür sorgt, dass Pellets bei Bedarf nach gefördert werden. Nawaro (Nachwachsende Rohstoffe)-Pellets scheinen mehr Staub zu entwickeln als Industrie-Pellets. Die Verwendung von Nawaro-Pellets ist dem Nachhaltigkeitsprinzip näher und erhält außerdem eine höhere Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bei der Stromeinspeisung.
Das Minikraftwerk in Steinborn, obschon für Wohnhäuser entwickelt, scheint immer noch eine Pilotanlage zu sein. Ein Jahr nach der Installation ist von serienreifem Betrieb noch keine Rede. Firma Kasper und Pfarrer Hauth sind beide zuversichtlich, dass die technischen Probleme bald gelöst werden können. Sollte das System alltagstauglich sein, dann könnten sich neue Perspektiven für Individualheizungen ergeben.
Beim nächsten Stammtisch von Bündnis 90/Die Grünen des Kreisverbandes Donnersbergkreis in Eisenberg am 4. Februar 2010 wird der technische Leiter der Verbandsgemeindewerke Eisenberg, Herr Helmut Zurowski, einen Vortrag über das Blockheizkraftwerk im Waldschwimmbad Eisenberg halten. Im Vergleich zu dem Minikraftwerk in Steinborn handelt es sich im Schwimmbad nicht um ein System der erneuerbaren Energien. Der Stammtisch findet ab 19.30 Uhr in der TSG Gaststätte Jahnstube in Eisenberg statt. Er ist öffentlich und erfreut sich großer Beliebtheit. Viele Bürger nutzen die Gelegenheit, um sich in entspannter Atmosphäre bei Bier und gutem Essen über die Eisenberger Grünen und ihre Arbeit im Verbandsgemeinderat und den Ausschüssen zu informieren. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.
Geschrieben in -> Donnersbergkreis, Thema Umwelt & Naturschutz, Thema Energie & Atom, Thema Kommunalpolitik, -> VG Göllheim, -> VG Kirchheimbolanden, -> VG Alsenz-Obermoschel, -> VG Rockenhausen, -> VG Eisenberg, -> VG Winnweiler | Drucken | Keine Kommentare »