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Archive für Mai 2010

Neuer Kreisvorstand im Donnersberg!

Gruppenbild: neuer Kreisvorstand

Nachdem das vergangene Jahr geprägt von sehr erfolgreichen Kommunalwahlen war, sollte mit der Frühjahrsversammlung der Kreisgrünen jetzt auch außerhalb der kommunalen Räte ein Neustart angegangenen werden. Und so stellte der Kreisverband auf seiner Mitgliederversammlung Anfang Mai ein neues Team zusammengestellt: Neben Doris Hartelt (Göllheim) wurde Norbert Willenbacher (Kirchheimbolanden) als Kreissprecher gewählt. Komplementiert wird der geschäftsführende Vorstand durch Rita Beck (Winnweiler) als Kassenführerin und Ayse Bopp (Kirchheimbolanden) als Schriftführerin. Als Beisitzer werden Ernst Groskurt (Eisenberg) und Jörg König (Rockenhausen) die Arbeit des Vorstandes unterstützen, Wiland Beck (Winnweiler) und Alex Söndgen (Alsenz-Obermoschel) sollen als Beisitzer mit Schwerpunkt Internet/Medien/Öffentlichkeitsarbeit das Team mit ihrer Sachkompetenz unterstützen.

Das neue Sprecherteam aus Doris Hartelt und Norbert Willenbacher will zukünftig verstärkt im Kreis die grüne Position einbringen und pointiert zu aktuellen Fragen Stellung beziehen und die Kreispolitik kritisch begleiten.  Mit Ayse Bopp ist erstmals auch eine Vertreterin der Grünen Jugend im Kreisvorstand, außerdem sind seit langem auch wieder alle Verbandsgemeinden auf Kreisebene präsent. Neben der Einhaltung des obligatorisch hohen Frauenanteils ist besonders erfreulich, dass auch wieder jüngere Mitglieder im Kreis Verantwortung übernehmen und die politische Arbeit gestalten werden.

Die Frage, ob die Kreisgrünen bei der anstehenden Landtagswahl einen eigenen Direktkandidaten aufstellen, wurde vertagt. Wichtiger war zunächst die Vorbereitung auf die anstehende Listenaufstellung auf der kommenden Landesdelegiertenkonferenz. Mit jetzt fast 70 Mitgliedern und 5 Delegierten wollen die Donnersberger hier verstärkt Flagge zeigen - und die Aufbruchstimmung aus den vergangenen Monaten auch auf die Landesebene tragen. Stark steigende Mitgliederzahlen, über 100 Teilnehmer bei der Biblis-Umzingelung und die Lust auf mehr und grünere Akzente im Donnersbergkreis sind der Grund, warum Doris Hartelt die Mitgliederversammlung mit der Feststellung schließen konnte: Wir sind gut aufgestellt und haben Rückenwind!

Stellungnahme zum Stolzenberger Hang

Grüne unterstützen die „Halboffene Beweidungswirtschaft“ am Stolzenberger Hang. 

Durch die CDU-Umfrage und die veröffentlichten Leserbriefe wird der Eindruck erweckt, die Mehrheit der betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Bayerfeld-Steckweiler und Dielkirchen seien gegen das Naturschutzprojekt „Halboffene Beweidungswirtschaft“ Stolzenberger Hang.

Bayerfeld-Steckweiler und Dielkirchen haben zusammen 813 Wahlberechtigte. Bei der CDU-Haus-zu-Haus-Befragung haben sich 230 Leute beteiligt, davon  sind 228 gegen das Projekt, also 28%.

Wie die große Mehrheit von 72% darüber denkt,  ist noch offen.

Abstimmen müssen die Gemeinderäte in Bayerfeld-Steckweiler und Dielkirchen.

Der Stolzenberger Hang ist eine alte Kulturlandschaft mit Weinbergterrassen, jetzt dicht mit Hecken, teilweise Bäumen zugewachsenen. Es steht die grundsätzliche Entscheidung an, ob diese alte Kulturlandschaft erhalten werden soll, oder ob der Wald sich dieses Gebiet innerhalb der nächsten Jahre zurückholt. Das ganze Alsenztal würde sich durch den Wald verändern. Die Artenvielfalt, die sich im Laufe der Zeit am Stolzenberger Hang entwickelt hat, ginge ohne Eingriff verloren. Zur Erhaltung der Artenvielfalt ist die teilweise Entbuschung des Hanges dringend notwendig.

Die „ halboffene Beweidungswirtschaft“ ist die preisgünstigste Variante, die Kulturlandschaft auf Dauer zu erhalten.

 

Wichtig ist uns, dass die Belange der Bevölkerung berücksichtigt werden. Hierzu wurden schon Kompromisse gefunden, in dem die Fläche stark verkleinert wurde. Weitere Änderungen sind laut NABU  und Kreisverwaltung möglich.

Die Beweidung durch die schweren Taurusrinder (Bulle 1000kg) scheint uns weniger ideal. Eine andere leichtere Tierart wäre zu bevorzugen  – geringere Trittschäden und Erosionsgefahr. Es stellt sich auch die Frage, wie stark die Erosion des Hanges war, als die Weinberge noch bearbeitet wurden?

Da ein solches Beweidungsprojekt in der Steilhanglage ein Pilotprojekt ist, wäre eine wissenschaftliche Begleitung notwendig.

Auch sind wir gegen eine gemeinsame Beweidung von Pferden und Eseln. Bei gemischt-geschlechtlichen Gruppen wird es Auseinandersetzungen zwischen Eselhengst und Pferde-hengst geben, was eine unnötige Verletzungsgefahr, Entstehung von Hybriden (Maulesel, Maultier) und Lungenwurmgefahr für Pferde durch den Wirt Esel bedeuten könnte.

Es ist geplant einen Zugang zur Alsenz zu schaffen, damit die Tiere ans Wasser können. Die Alsenzwiesen sind selbst in trockenen Sommern noch sehr feucht und es besteht die Gefahr der Verschlammung. Durch die Einrichtung einer Tränke am Fuße des Stolzenberger Hanges  ließe sich dies vermeiden. Die Wasserversorgung wäre durch eine Weidepumpe zu gewährleisten. Durch einen Weidezaun am Fuße des Hanges, bliebe der Fahrradweg frei.

Auch der Rittergruppe wäre damit gedient, sie könnte weiterhin in den Alsenzauen ihr Ritterfest abhalten.

Erstaunt sind die Grünen über den Widerstand der Jäger. Unserer Meinung nach könnte den Jägern nichts Besseres passieren, als die teilweise Entbuschung des Hanges. Im derzeitigen Zustand können die Wildschweine dort kaum bejagt werden. Wenn man am Hang entlang läuft, fällt selbst einem Nichtjäger die große Wildschweinpopulation auf.  Die derzeit hohen Wildschäden stehen im direkten Zusammenhang mit der hervorragenden „Kinderstube für Wildschweine“ und der auch zurzeit unzureichenden Bejagung durch die Jäger. 

Doris Hartelt

Eisenberger Stammtisch

Grüner Stammtisch

Am Donnerstag, den 6. Mai 2010, findet in der TSG Gaststätte „Jahnstube“ in Eisenberg um 19.30 Uhr wieder der beliebte Stammtisch von Bündnis 90/Die Grünen statt. Der Stammtisch, immer am ersten Donnerstag im Monat, ist öffentlich und viele Bürger nutzen die Gelegenheit, um sich in entspannter Atmosphäre beim Bier und gutem Essen über die Eisenberger Grünen und ihre Arbeit im Verbandsgemeinderat und in den Ausschüssen zu informieren. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Der Stammtisch ist auch immer für alle grünen Kommunalis und Mitglieder/Interessierte aus dem KV Donnersberg eine gute Gelegenheit sich mal ganz zwanglos zu treffen und auszutauschen. 


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