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Archiv der Kategorie Grüne Bundesverband

Jetzt erst recht: Auch als Opposition Grün stärken!

BTW-Danke & Mitglied werden

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Und jetzt geht es in der Opposition erst richtig los: sachlich, an grünen Werten orientiert und fest das Ziel vor Augen, auch in Rheinland wieder in den Landtag zu kommen. Schon diese Woche am Mittwoch, den 30. September, trifft sich der Kreisverband zur Wahlrückschau und Zukunftswerktstatt. Na, wenn das nicht der richtige Zeitung zum Reinschnuppern und Neueinstieg ist - jetzt mitentscheiden, wie die grüne Politik und grüne Arbeit im Donnersbergkreis in Zukunft gestaltet werden soll. Denn mal ran! Mehr Infos dem folgenden Flyer entnehmen. Ganz eilige können auch das Kontaktformular nutzen oder gleich HIER Mitglied werden.

Flyer Bundestagswahl & KMV Sept./Okt. 2009

PS: Wir gratulieren und freuen uns für die drei grünen Bundestagsabgeordnete, die zukünftig Rheinland-Pfalz und die Grünen in Berlin vertreten. Danke allen, die diesen Erfolg durch ihre Arbeit, ihr Engagement und ihre Unterstützung ermöglicht haben.

GrünTV: Zweitstimme für die Zukunft! Gegen Schwarz-Gelb!

3-Tage-Wach-Aktion - Eure Fragen zur Wahl!

Fragen zum Wahlprogramm? Irgendwelche Kritik? Rückmeldung oder Anregungen? Bis zum Wahlsonntag um 18 Uhr ist das Online-Team der Grünen in Berlin und NRW für euch online und beantwortet live eure Fragen! Außerdem wird es jede Menge Gäste und Aktionen geben! REINKLICKEN :-D

GrünTV: Grün stärken, damit sich was ändert

GrünTV: Szenen einer Ehe - Guido & Angela

GrünTV: (Erst)stimme weg - Zweitstimme grün!

Schavan, Merkel und ihr Faible für die Kernkraft

Wer die Aussagen und Aktivitäten der CDU-Politikerinnen Merkel und Schavan etwas genauer verfolgt ist nicht überrascht über die jetzt bekannt gewordenen Planspiele zum Bau neuer Kernkraftwerke. Beide Politikerinnen sind, auch wenn sie sich in Wahlkampfzeiten opportunistisch zurückhalten, glühende Verfechter der Kernenergienutzung. Einen ganz offensichtlichen, handfesten Beleg hierfür finden wir unmittelbar vor unserer Haustür. Der Zusammenschluss von Universität und (Kern)forschungszentrum Karlsruhe zum KIT (Karlsruhe Institute of Technology) wurde von Merkel und Schavan stark unterstützt. Ein ganz wichtiges Argument für diese Fusion war, das KIT zum Zentrum der Energieforschung in Deutschland zu entwickeln. Aber wohin geht die Reise?

Gut zwei Drittel der Personal- und Sachmittel in diesem Bereich werden für die Erforschung der Kernenergie aufgewendet! Die zukunftsträchtigen Felder Wind- und Solarenergie kommen nur am Rande vor, für keines dieser beiden Themen gibt es am KIT eine eigenständige Professur oder gar ein eigenes Institut. Im Rahmen der Exzellenz-Initiative hat Frau Schavan jedoch Mittel für die Einrichtung von zehn zusätzlichen (!) Professuren zur Erforschung der Kernenergie bereitgestellt. Seit 50 Jahren fließen nahezu konstant ca. 80% der deutschen Energieforschungsmittel in den Bereich Kernenergienutzung. Wo könnten wir heute stehen, wenn ähnliche Anstrengungen bei der Entwicklung der erneuerbaren Energien unternommen worden wären?

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Mehr als 250 Milliarden € hat der deutsche Steuerzahler im Zusammenhang mit der Kernenergienutzung bisher ausgegeben, um die Mär vom billigen Atomstrom aufrechtzuerhalten. Das Ergebnis ist sehr bescheiden: ca. 25% des Stromverbrauchs in Deutschland stammen heute aus Kernkraftwerken,  der Anteil an der Deckung des gesamten Energiebedarfs inkl. Wärme, Verkehr, Industrie etc. liegt gerade mal bei rund 2%. Der Mix der erneuerbaren Energien (Wasser-, Wind- Solarstrom, Wärme aus Biomasse, Solarthermie,  …) steuert schon heute etwa das Dreifache zur Energieversorgung bei und die Entwicklung in diesem Sektor steht erst am Anfang.

Wollte die Kernenergie tatsächlich einen nennenswerten Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses beitragen, müsste man die Zahl der AKW mindestens verzehnfachen. Angesichts der bekannten Probleme vor allem im Hinblick auf die Lagerung des radioaktiven Abfalls ein aberwitziger Gedanke. Wir alle wissen, dass in den Atommülllagern Asse und Morsleben derzeit Dinge passieren, die nach Aussagen der Experten eigentlich nie vorkommen dürften.Hierzu noch ein Beispiel vor der Haustür: In Karlsruhe wird derzeit eine kleine Versuchsanlage zur Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen abgebaut, vor Beginn des Projekts wurden die Kosten auf einige hundert Millionen € veranschlagt, heute geht man von ca. 2 Milliarden € (!) aus und die Maßnahme ist noch nicht abgeschlossen.

Offensichtlich sind die Fachleute nicht in der Lage die Kosten für diese vergleichsweise einfache, unmittelbar anstehende Sache abzuschätzen. Der Beitrag der Kernkraftwerksbetreiber zu dieser Maßnahme wurde ausgehend von der ersten Schätzung gedeckelt, ein lukratives Geschäft wenn man bedenkt, dass diese Anlage genutzt wurde um radioaktiven Abfall aus kommerziellen AKW zu „Forschungsabfall“ um zu etikettieren und auf Staatskosten entsorgen zu lassen. Welche Kosten dem Steuerzahler im Zusammenhang mit der Stilllegung der vorhandenen AKW und der Endlagerung der radioaktiven Abfälle noch aufgebürdet werden ist noch gar nicht absehbar. Um trotzallem den Glauben an die Segnungen der Kernenergie weiter aufrecht zu erhalten, behaupten die Kernenergiefachleute (seit mittlerweile 30 Jahren) unverdrossen, dass in 50 Jahren die unerschöpfliche Kernfusionstechnologie verfügbar sein werde, und daß diese dann zu konkurrenzlos günstigen Preisen angeboten werden kann. Aber wer soll das glauben?

Prof. Dr. N. Willenbacher, Uni Karlsruhe

GrünTV: Deine Daten gehöre DIR!

GrünTV mit Claudia Roth: Darum Grün statt SPD!

GrünTV: Also, ich fang jetzt mal was an ….