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Archiv der Kategorie Thema Energie & Atom

Solarstromanlage auf der BorgWarner / Goodman Logistikhalle in Kirchheimbolanden

Offener Brief

Goodmann Germany GmbH
z.Hd. Herrn Werner Knan
Rochusstr. 47
40479 Düsseldorf
Deutschland

Sehr geehrter Herr Knan,

bei der Vorstellung ihrer Pläne für den Bau einer Logistikhalle in Kirchheimbolanden haben Sie im Rahmen einer Stadtratssitzung Ende Januar 2008 ausdrücklich versichert, dass die Dachfläche des Gebäudes mit einer Solarstromanlage bestückt wird. Dies sei bei allen Goodman Projekten heute selbstverständlich. Dieses Versprechen wurde bisher nicht eingelöst. Nach unserem Kenntnisstand haben sich die Stadtwerke Kibo im Sommer 2009 bemüht, die Dachfläche für den Betrieb einer Solarstromanlage zu pachten, leider ohne Erfolg.Uns ist die Errichtung einer Solarstromanlage auf dem Dach dieser Logistikhalle aus mehreren Gründen ein wichtiges Anliegen:

1.    Das Projekt dient dem Klimaschutz und der langfristig sicheren Energieversorgung unserer Region. Auf der o.g. Dachfläche könnte eine PV-Anlage mit einer Nennleistung von ca. 1000 kWp errichtet werden, die jährlich rund 1 Mio kWh Strom erzeugt. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch von 1000 Privatpersonen!

2.    Darüber hinaus wäre es ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur in der Region. Die Zukunft der Energieversorgung wird dezentral sein. Viele über das Land verteilte kleine Kraftwerke werden einen wesentlichen Teil der Energieversorgung unseres Landes abdecken. Auch in Kirchheimbolanden sollten die Weichen entsprechend gestellt werden.

3.    Die Stadtwerke bzw. deren Tochtergesellschaft PuS könnte sich als Betreiber der Anlage ein zukunftsträchtiges, renditestarkes Geschäftsfeld aufbauen, das letztlich auch dem Stadthaushalt zu Gute käme.

Natürlich haben wir keine juristische Handhabe, den Bau der Solarstromanlage oder gar die Vermietung der Dachfläche an eine städtische Gesellschaft zu erzwingen. Wir erwarten auch keine Geschenke von Ihnen, Sie würden vom Betreiber der Anlage ja eine jährliche Miete von ca. 35.000 € erhalten. Die Dachfläche würde Ihnen nach Beendigung der Nutzung so übergeben wie sie übernommen wurde, eventuelle Nutzungsbeeinträchtigungen gingen in jedem Fall zu Lasten des Mieters.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch an Ihre gesellschaftliche Verantwortung erinnern, schließlich haben Stadt, Verbandsgemeinde- und Kreisverwaltung Sie bei der Umsetzung des Projekts sehr stark unterstützt. In Rekordzeit wurden Flächennutzungs- und Bebauungspläne geändert. Fruchtbares Ackerland wurde in baureifes Industriegelände umgewandelt. Die erforderlichen Flächen wurden seitens der Stadt für Goodman akquiriert, die Infrastruktur und Anbindung an die Landesstraße wurden in kürzester Zeit erstellt und nicht zuletzt wurde kein kostendeckender Grundstückspreis verlangt. Das Projekt wurde mit ca. 800.000 € subventioniert!

Vor diesem Hintergrund fordern wir Sie auf, Ihr Versprechen wahr zu machen und die Errichtung einer Solarstromanlage auf dem Dach der Logistikhalle in Kirchheimbolanden umzusetzen.  

Mit freundlichen Grüßen 

Prof. Dr. N. Willenbacher                              U. Holzmann                          Dr. S. Sauer

(Bündnis90/Die Grünen Stadtratsfraktion Kirchheimbolanden)

sowie weitere 94 Unterstützerunterschriften

Wer unser Anliegen nachträglich unterstützen möchte kann eine email direkt an werner.knan@goodmanintl.com senden.

Umzingelt Biblis - KV Donnersberg stellt Bus!

Umzinglung Biblis


Bündnis 90/Die Grünen bieten Bustransfer an!

 


Abfahrt Rockenhausen, Rogncacplatz um 10.30 Uhr

Abfahrt Kirchheimbolanden, Kreisverwaltung um 11.00 Uhr
Kostenbeitrag: 5,– €, Kinder und Jugendliche zahlen nichts.

 

Anmeldung: über unser Kontaktformular (bitte mir E-Mail-Adresse!!!)

Blockheizkraftwerk im Pfarramt Eisenberg II

Im Rahmen des „Grünen Stammtischs“ hat Pfarrer Karl-Ludwig Hauth am 7. Januar 2010 einen interessanten und schonungslos offenen Vortrag über das Blockheizkraftwerk des Pfarramtes Eisenberg II gehalten. Der Stammtisch ist öffentlich und findet jeden ersten Donnerstag im Monat in der TSG Jahnstube in Eisenberg statt.

Zwei Hauptgesichtspunkte hatte die Kirchengemeinde in Betracht gezogen, als sie sich für ein Mikro Blockheizkraftwerk in Steinborn installieren ließ. ‘Der Anlass war, dass die Heizung im Pfarrhaus ersetzt werden musste. Die Bewahrung der Schöpfung war der Hauptbeweggrund, sich für ein nachhaltiges Energiekonzept zu entscheiden. Aber auch die finanzielle Seite wurde dabei berücksichtigt. Hohe Anfangsinvestitionen stehen geringeren Energiekosten und den Einnahmen aus der Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz gegenüber. Langfristig amortisieren sich dadurch die eingesetzten Investitionen.

Der wirtschaftliche und ökologische Grundgedanke des wärmegeführten Betriebes liegt darin, erzeugte Wärme vollständig und auch den Strom möglichst vor Ort zu nutzen. Nicht gebrauchter Strom wird gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Da auf diese Weise weniger an herkömmlicher Kraftwerkskapazität für die Stromerzeugung benötigt wird, substituiert die verstärkte Nutzung von Blockheizkraftwerken den Strom aus fossilen Kondensationskraftwerken und ermöglicht damit einen geringeren Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Dies soll in Deutschland auch durch gesetzliche Regelungen wie das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-G) unterstützt werden.

Ein Blockheizkraftwerk erreicht einen insgesamt deutlich höheren Nutzungsgrad (Nutzenergie Strom plus Nutzenergie Wärme dividiert durch Energieeinsatz) gegenüber dem herkömmlichen Mischbetrieb aus lokaler Heizung und zentraler Stromversorgung.

Das Steinborner Sunmachine® Mikro Blockheizkraftwerk wurde vor fast genau einem Jahr von der Firma Kasper in Eisenberg eingebaut und wird seitdem von den Monteuren der Firma betreut. Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial. CO2-neutrale Holzpellets als erneuerbare Energieträger erzeugen Wärme und Strom. Umweltschonendes und kostenneutrales Heizen scheint Realität zu werden. Der Brennstoff wird erhitzt und dadurch brennbares Holzgas erzeugt. Das Gas wird entzündet und die Flamme treibt einen Stirlingmotor an, der ähnlich wie ein Fahrraddynamo zur Stromerzeugung dient. Dadurch, dass zusätzlich ein Wärmeaustauscher die bei der Verbrennung erzeugte überschüssige Wärme nutzbar macht, werden extrem hohe Nutzungsgrade erzielt. Soviel zur Theorie.

Blockheizkraftwerke funktionieren einwandfrei mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Bei Holzpellets scheint die Sache schon anders auszusehen. Dabei handelt es sich um rein technische Probleme, das Funktionsprinzip ist völlig in Ordnung. Überraschenderweise ist Staub das Hauptproblem. Staub entsteht bei der Lagerung, beim Transport und bei der Förderung per Gebläse. Das Pelletlager ist in Steinborn rund 32 m vom Einsatzort, d. h. vom Blockheizkraftwerk entfernt. Die Pellets werden von dort in den Tagesbehälter gesaugt. Staub führt dazu, dass sich im Behälter Nester bilden, die dann wie kleine Lawinen nach rutschen. Außerdem bringt die Staubbildung noch technische Probleme beim sogenannten Glutsensor, der einen Lichtdetektor beinhaltet und dafür sorgt, dass Pellets bei Bedarf nach gefördert werden. Nawaro (Nachwachsende Rohstoffe)-Pellets scheinen mehr Staub zu entwickeln als Industrie-Pellets. Die Verwendung von Nawaro-Pellets ist dem Nachhaltigkeitsprinzip näher und erhält außerdem eine höhere Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bei der Stromeinspeisung.

Das Minikraftwerk in Steinborn, obschon für Wohnhäuser entwickelt, scheint immer noch eine Pilotanlage zu sein. Ein Jahr nach der Installation ist von serienreifem Betrieb noch keine Rede. Firma Kasper und Pfarrer Hauth sind beide zuversichtlich, dass die technischen Probleme bald gelöst werden können. Sollte das System alltagstauglich sein, dann könnten sich neue Perspektiven für Individualheizungen ergeben.

Beim nächsten Stammtisch von Bündnis 90/Die Grünen des Kreisverbandes Donnersbergkreis in Eisenberg am 4. Februar 2010 wird der technische Leiter der Verbandsgemeindewerke Eisenberg, Herr Helmut Zurowski, einen Vortrag über das Blockheizkraftwerk im Waldschwimmbad Eisenberg halten. Im Vergleich zu dem Minikraftwerk in Steinborn handelt es sich im Schwimmbad nicht um ein System der erneuerbaren Energien. Der Stammtisch findet ab 19.30 Uhr in der TSG Gaststätte Jahnstube in Eisenberg statt. Er ist öffentlich und erfreut sich großer Beliebtheit. Viele Bürger nutzen die Gelegenheit, um sich in entspannter Atmosphäre bei Bier und gutem Essen über die Eisenberger Grünen und ihre Arbeit im Verbandsgemeinderat und den Ausschüssen zu informieren. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

 

Schwarz-Gelb - nein danke!

Schwarz-Gelb - nein danke!Ab Mittwoch, 23. September, ist das Team der Landesgeschäftsstelle der Grünen für 80 Stunden auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Zwei Teams packen zwei Kombis voll mit Materialien, Infos und Motivation und sind bis Samstagvormittag im Norden, Süden, Westen und Osten von Rheinland-Pfalz unterwegs.

Und das 80-Stunden-Team kommt auch im Donnersbergkreis vorbei:

Mittwoch, 23. September - 14:00 bis 16:00 Uhr
Infostand „Schwarz-gelb? Nein Danke!“ in  Kirchheimbolanden

Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn sich aus dem Kreisverband Menschen finden, die uns bei unseren Aktionen unterstützen und sich durch uns motiviert fühlen nochmal auf die Straße zu gehen.

Es freuen sich auf den Endspurt bei (und vielleicht ja auch mit) euch, Marc, Hannah, Tarik und Silke

Schavan, Merkel und ihr Faible für die Kernkraft

Wer die Aussagen und Aktivitäten der CDU-Politikerinnen Merkel und Schavan etwas genauer verfolgt ist nicht überrascht über die jetzt bekannt gewordenen Planspiele zum Bau neuer Kernkraftwerke. Beide Politikerinnen sind, auch wenn sie sich in Wahlkampfzeiten opportunistisch zurückhalten, glühende Verfechter der Kernenergienutzung. Einen ganz offensichtlichen, handfesten Beleg hierfür finden wir unmittelbar vor unserer Haustür. Der Zusammenschluss von Universität und (Kern)forschungszentrum Karlsruhe zum KIT (Karlsruhe Institute of Technology) wurde von Merkel und Schavan stark unterstützt. Ein ganz wichtiges Argument für diese Fusion war, das KIT zum Zentrum der Energieforschung in Deutschland zu entwickeln. Aber wohin geht die Reise?

Gut zwei Drittel der Personal- und Sachmittel in diesem Bereich werden für die Erforschung der Kernenergie aufgewendet! Die zukunftsträchtigen Felder Wind- und Solarenergie kommen nur am Rande vor, für keines dieser beiden Themen gibt es am KIT eine eigenständige Professur oder gar ein eigenes Institut. Im Rahmen der Exzellenz-Initiative hat Frau Schavan jedoch Mittel für die Einrichtung von zehn zusätzlichen (!) Professuren zur Erforschung der Kernenergie bereitgestellt. Seit 50 Jahren fließen nahezu konstant ca. 80% der deutschen Energieforschungsmittel in den Bereich Kernenergienutzung. Wo könnten wir heute stehen, wenn ähnliche Anstrengungen bei der Entwicklung der erneuerbaren Energien unternommen worden wären?

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Mehr als 250 Milliarden € hat der deutsche Steuerzahler im Zusammenhang mit der Kernenergienutzung bisher ausgegeben, um die Mär vom billigen Atomstrom aufrechtzuerhalten. Das Ergebnis ist sehr bescheiden: ca. 25% des Stromverbrauchs in Deutschland stammen heute aus Kernkraftwerken,  der Anteil an der Deckung des gesamten Energiebedarfs inkl. Wärme, Verkehr, Industrie etc. liegt gerade mal bei rund 2%. Der Mix der erneuerbaren Energien (Wasser-, Wind- Solarstrom, Wärme aus Biomasse, Solarthermie,  …) steuert schon heute etwa das Dreifache zur Energieversorgung bei und die Entwicklung in diesem Sektor steht erst am Anfang.

Wollte die Kernenergie tatsächlich einen nennenswerten Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses beitragen, müsste man die Zahl der AKW mindestens verzehnfachen. Angesichts der bekannten Probleme vor allem im Hinblick auf die Lagerung des radioaktiven Abfalls ein aberwitziger Gedanke. Wir alle wissen, dass in den Atommülllagern Asse und Morsleben derzeit Dinge passieren, die nach Aussagen der Experten eigentlich nie vorkommen dürften.Hierzu noch ein Beispiel vor der Haustür: In Karlsruhe wird derzeit eine kleine Versuchsanlage zur Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen abgebaut, vor Beginn des Projekts wurden die Kosten auf einige hundert Millionen € veranschlagt, heute geht man von ca. 2 Milliarden € (!) aus und die Maßnahme ist noch nicht abgeschlossen.

Offensichtlich sind die Fachleute nicht in der Lage die Kosten für diese vergleichsweise einfache, unmittelbar anstehende Sache abzuschätzen. Der Beitrag der Kernkraftwerksbetreiber zu dieser Maßnahme wurde ausgehend von der ersten Schätzung gedeckelt, ein lukratives Geschäft wenn man bedenkt, dass diese Anlage genutzt wurde um radioaktiven Abfall aus kommerziellen AKW zu „Forschungsabfall“ um zu etikettieren und auf Staatskosten entsorgen zu lassen. Welche Kosten dem Steuerzahler im Zusammenhang mit der Stilllegung der vorhandenen AKW und der Endlagerung der radioaktiven Abfälle noch aufgebürdet werden ist noch gar nicht absehbar. Um trotzallem den Glauben an die Segnungen der Kernenergie weiter aufrecht zu erhalten, behaupten die Kernenergiefachleute (seit mittlerweile 30 Jahren) unverdrossen, dass in 50 Jahren die unerschöpfliche Kernfusionstechnologie verfügbar sein werde, und daß diese dann zu konkurrenzlos günstigen Preisen angeboten werden kann. Aber wer soll das glauben?

Prof. Dr. N. Willenbacher, Uni Karlsruhe

taz: Klima-Ignorantin Merkel!

taz-logo“Was unternimmt also Merkel selbst für den Klimaschutz? Welchen Strom lässt sie sich ins Kanzleramt liefern? Die überraschende Antwort: Man weiß es nicht. Merkel bezieht über das öffentliche Netz einfach den billigsten Strom und kann nicht einmal sagen, wie er erzeugt wird. Dabei können Behörden durchaus Umweltstandards beim Stromeinkauf vorgeben - zwei ihrer Kabinettskollegen machen das vor [Anm.: Das Verkehrs und das Umweltministerium].

Rechtlich ist es kein Problem, wenn ein Ministerium Ökostrom einkaufen will. Der weit verbreitete Mythos, dass es immer das billigste Produkt sein muss, ist falsch. “Behörden können beim Stromeinkauf auch ökologische Vorgaben machen”, sagt Günter Brombosch, der Vergaberecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin lehrt. “Wichtig ist dabei, dass die Vorgaben klar definiert sind und für alle Bieter gleich.” Bei Strom ist das leicht: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz legt fest, was Ökostrom ist, und es gibt genügend Anbieter, die ihn liefern können.

Die Kanzlerin hat sich allerdings gegen Ökostrom entschieden. Ob sie jetzt Atomstrom aus Tschechien bezieht, Kohlestrom aus der Lausitz oder aus welcher Quelle sonst, das ist nicht bekannt. Weil “Strom ohne vorgegebene Herkunft nachgefragt wurde, verfügt die Bundesanstalt naturgemäß über keine diesbezüglichen Informationen”, erklärt Waanders. Unbekannt ist auch, wie viel Kohlendioxid die Kanzlerin mit ihren Kabinettskollegen in die Luft bläst. Dieser Aspekt hat beim Stromeinkauf für die meisten Ministerien einfach keine Rolle gespielt und wurde daher nicht abgefragt.”

Mehr Details und Informationen gibt es um vollständigen Artikel der taz - am Kiosk oder  als Link.

GrünTV: Wenn es bleiben soll wie es ist, dann muss sich was ändern …

Gerhard Schick erläutert grünes Wirtschaftskonzept

Mit dem finanzpolitischen Sprecher Gerhard Schick konnte der grüne Kreisverband gemeinsam mit den Eisenberger Grünen einen kompetenten Referenten zum Thema “Green Deal” gewinnen. Nach einem Kurzreferat über das grüne Konzept aus der Krise - oder besser den Krisen - ergab sich eine muntere Diskussion über bisherige und aktuelle Grüne Strategien für eine dauerhafte Wirtschaftspolitik. Hier der Bericht der Rheinpfalz:


„Aus der Krise hilft nur grün” lautete das Motto der Wahlkampfveranstaltung, zu der Bündnis 90/Die Grünen aus dem Donnersbergkreis am Freitagabend in die Steinborner Gaststätte „In den Mühlhecken” geladen hatte. Zu Gast war der finanzpolitische Sprecher der Partei im Bundestag, Gerhard Schick. Der promovierte Volkswirt stellte das grüne Wirtschafts- und Finanzkonzept vor und diskutierte anschließend ausführlich mit den Besuchern.


Die Regierung habe zu spät die Tiefe der Rezession erkannt und bis heute weder wirkungsvolle Mechanismen entworfen, um die Talfahrt nachhaltig abzumildern, noch Regeln aufgestellt, um die Finanzwelt zu kontrollieren.


„Die Abwrackprämie ist teuer, verlagert die Nachfrage und hilft der Automobilindustrie, die von einer langfristigen Strukturkrise betroffen ist, nicht wirklich”, nannte Schick ein Beispiel. Das Schlimmste aber sei, dass man vergessen habe, die Sonderzahlung an ökologische Kriterien zu knüpfen und somit veraltete Technologien subventioniere.

Den Rest des Eintrags lesen »

Aus der Krise hilft nur Grün - Infoabend in Eisenberg!

Plakat Aus der Krise hilft nur Grün! (Eisenberg 28.08.09)

GrünTV: Deutschlands Kraftwerk sind sicher, sind sicher, sind sicher …