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23.9.2009 von David Vogel.
Irgendwann ist der Frust zu groß gewesen. Dieser Milchbauer hat heute nach den Bauernprotesten in Mainz seinen CDU-Mitgliedsausweis in der Landesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen geschreddert. Er ist nicht der Erste, und bleibt sicherlich nicht der Letzte. Vernünftige Landwirtschaftskonzept für Natur und Bauer? Nicht schwarz sehen -> grün wählen!
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22.9.2009 von David Vogel.
Heute Mittag protestieren die rheinland-pfälzischen Milchbauern gegen die Agrarpolitik des Landwirtschaftsministers und werden auf ihre unerträgliche Situation aufmerksam machen. Die Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl, Ulrike Höfken, unterstützt die Proteste der Milchbauern und wird heute an der Kundgebung um 13 Uhr vor dem Landwirtschaftsministerium teilnehmen.
„Die Ursache für die ruinösen Milchpreise ist eine politisch motivierte Überproduktion. Daran wollen aber Union, SPD, FDP und auch die Europäische Kommission nichts ändern. Wir GRÜNE wollen eine Milcherzeugung, die nachhaltig, qualitativ hochwertig und umweltgerecht ist. Eine Milcherzeugung, die faire Preise für alle sichert, ohne Übermengen-Erzeugung auskommt und nicht die Märkte von Entwicklungsländern kaputt macht. Deshalb fordern wir eine Senkung der Milchmenge, um die Erzeugerpreise zu stabilisieren“, erklärt Ulrike Höfken.
Ich möchte Sie deshalb noch einmal hinweisen auf die Kundgebung der rheinland-pfälzischen Milchbauern am Dienstag, den 22. September, Beginn: 13 Uhr vor dem Landwirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz, Stiftsstr.9, 55116 Mainz.
Weitere Infos gibt es auf der HP des Verbandes derMilchviehhalter oder auf der HP von Ulrike Höfken.
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11.9.2009 von Ernst Groskurt.
Gentech-Spuren in Leinsamen
So lautete die Überschrift eines Artikels der Rheinpfalz am 11. September 2009. In mehr als der Hälfte der untersuchten Proben (16 von 27) konventionell erzeugten Leinsamens sei das genetisch veränderte Lebensmittel gefunden worden. In den untersuchten Proben aus kontrolliert ökologischem Anbau fanden sich keine „Verunreinigungen“.
Peter Hauck (CDU) erklärte, dass keine Gesundheitsgefährdung für den Verbraucher vorhanden sei. Hoffen wir mal, dass der baden-württembergische Verbraucherminister das auch wirklich genau weiß. Ich habe da so meine Zweifel, ob seine Sachkenntnis auch auf dem neuesten Stand ist. Die beanstandete Leinsaat ist schließlich herbizidtolerant und antibiotikaresistent!
Woher kommt der genetisch veränderte Leinsamen? Es soll sich um schludrige Handhabung bei Verpackung, Verarbeitung und Logistik gehandelt haben. Ziemlich unglaubwürdig, wenn man von Verunreinigungen bis zu 1 Prozent ausgeht, das sind immerhin 1 kg Leinsamen pro Doppelzentner (dt). Es handelt sich nicht gerade um ein paar Körner pro Getreidesack. Aus Kanada sollen die Lieferungen stammen, zwei Drittel der EU-Importe des Rohstoffs kommen von dort. Interessant ist dabei, dass in Kanada der Anbau des Übeltäters, der genetisch veränderte Stamm Flachs FP 967 mit dem Handelsnamen CDC Triffid (! Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Science Fiction Roman „The day of the Triffid“ von John Wyndham?), schon seit 2001 verboten ist. In Europa gibt es selbstverständlich überhaupt keine Zulassung, und als Lebensmittel sowieso nicht. Ein Prozent Verunreinigung von etwas, das seit acht Jahren nicht mehr angebaut werden darf? Wer will da wen für dumm verkaufen? In mein Müsli kommt auf jeden Fall kein konventioneller Leinsamen rein! Und in Eures?
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6.9.2009 von Doris Hartelt.
Bei ihrem Besuch im Donnersbergkreis machte die Bundestagsabgeordnete Ulrike Höfken auch einen Abstecher in Breunigweiler. Hier konnte sie sich über die Anforderungen und Umsetzung der EU-Hygienevorschriften in Deutschland
informieren. Herr Burgdörfer hat seit vielen Jahren einen landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieb mit Schweinehaltung. Die besondere Wertschöpfung liegt in der Direktvermarktung sämtlicher selbst aufgezogener Schweine. Nun wird er mit völlig überzogenen Forderungen in Bezug auf die Ausstattung seines Schlachthauses konfrontiert. Aber auch die geforderte Bereitstellung von eigenen Räumen für Metzger und Tierarzt, der die Fleischbeschau vornimmt, sind ein Problem.
Die notwendigen Investitionen stehen in keinem Verhältnis zu den Vermarktungserlösen und Herrn Burgdörfer sieht sich nicht in der Lage, seinen Schlacht- und Direktvermarktungsbetrieb weiterhin aufrecht zu erhalten. Frau Höfken sieht in diesen Vorschriften, die für große Schlachtbetriebe kein Problem darstellen, eine Überziehung der Hygienerichtlinien. Man könne es nicht als Fortschritt bezeichnen, wenn wegen 2 Schlachtungen in der Woche die berufliche Existenz bedroht werde. Ein vorgeschriebener eigener Raum für den Tierarzt oder Desinfektionsschleusen sieht sie als vollkommen unverhältnismäßig an und sieht darin den Verlust von vielen Direktvermarkter in der Region. Die Maßnahmen seien so überzogen, dass sie aus finanziellen Gründen kaum umgesetzt werden könnten. Ulrike Höfken befürchtet, dass dadurch regionale Erzeugnisse verloren gehen und die Wertschöpfung in den Dörfer an die Zentren und Lebensmittelkonzerne abgegeben wird.
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6.9.2009 von David Vogel.
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3.9.2009 von Doris Hartelt.
Bei einem Besuch der Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken auf dem Bauernhof der Familie Müller auf dem Bremricherhof bei Mannweiler-Cölln wurde die Situation der Milchbauern in der Region, aber auch die der Landwirtschaft generell angesprochen. Herr Müller hatte am Beispiel seines Betriebes Zahlen zusammengestellt, um den Besuchern klar zu machen, wohin die derzeitigen Preissituation die Landwirtschaft führt. Bei einer Besichtigung des Kuhstalls konnte dessen optimale Ausstattung mit einer großzügigen Liegefläche mit Stroheinstreu bewundert werden. Diese Haltung erlaubt es den Kühen jederzeit über eine Treppe in den Liegebereich zu gelangen. Allerdings darf trotz dieser Idylle nicht vergessen werden, dass der Betrieb wirtschaftlich arbeiten und eine Familie ernähren soll. Und das ist derzeit nicht der Fall. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Familie Müller muss bei einem Grundpreis von 20 – 22 Cent pro Liter Milch täglich noch Geld drauf legen, um die Entstehungskosten der Milch zu decken. Pro Tag sind die variablen Kosten um 100 Euro höher als die Erlöse, ohne dass hierbei die eigenen Arbeitskosten eingerechnet sind. D.h. nur im Bereich Milch müssen täglich 100,– € dazu gelegt werden. Doch auch bei anderen Agrarprodukten wie Getreide und Schweinefleisch sind die Preise am Boden. Und die Maßnahmen der Bundesregierung und der EU wie Kredite und Investitionszuschusse gehen am Problem des Preisverfalls völlig vorbei. Sarkastisch gesprochen sind diese Maßnahmen Sterbebegleitung für die bäuerliche Landwirtschaft.
In anderen Bereichen wie der Autobranche werden Milliardensubventionen zur Erhaltung von Arbeitsplätzen eingesetzt, im landwirtschaftlichen Bereich die Probleme aber selten mit dem Verlust von Arbeitsplätzen in Verbindung gebracht. „Wir brauchen endlich wirksame Mengenregulierungsinstrumente, die ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und damit faire Milchpreise ermöglichen. Nur mit besseren Preisen kann ein Massenhofsterben noch verhindert werden“, so die Vorsitzende des Agrarausschusses des Bundestages, Ulrike Höfken.
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1.9.2009 von David Vogel.
Uli Höfken hat im Rahmen ihrer Kreisbereisung mal wieder im Donnersbergkreis Station gemacht. Dabei standen die Sorgen der Direktvermarkter sowie der Landwirt ebenso im Mittelpunkt wie das Thema Erneuerbare Energien. Hier der Rheinpfalz-Artikel zum Besuch.
“Bis 2040 den gesamten Bedarf aus erneuerbaren Energien zu gewinnen: Das sei Ziel grüner Politik, hat Bundestagsabgeordnete Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) bei ihrem Besuch im Donnersbergkreis betont. Neben den regenerativen Energien haben zwei weitere Schwerpunkte die Rundreise geprägt: die Zukunftsängste der Milchbauern und die Probleme von Direktvermarktern.
Höfken wies darauf hin, dass derzeit 80 Millionen Euro für Gas und Öl in andere Länder fließen. Diese Wertschöpfung sollte in der Region verbleiben und zur Finanzierung sozialer Investitionen verwendet werden, so die Abgeordnete. Der Bereich der regenerativen Energien sei ein „gigantischer Wachstumsmarkt” und ermögliche die Schaffung von einer Million Arbeitsplätzen. Davon würde auch die Pfalz profitieren, so Höfken, die weitere intensive Entwicklungen für notwendig hält. Das Land und somit auch der Donnersbergkreis seien reich an Rohstoffen. Sie nannte als Beispiel den Wald. Allerdings sollten daraus gewonnene Produkte sinnvoll eingesetzt und bedacht werden, dass Wirtschaft und Umwelt zusammen gehörten. „Dächer gibt es ohne Ende”, plädierte die Bundestagsabgeordnete außerdem dafür, den Gebäudebestand sinnvoll für Solareinrichtungen zu nutzen. Moderne Systeme ließen sich in jedes Haus einsetzen.
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6.6.2009 von David Vogel.
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30.5.2009 von David Vogel.
Unterdem Motto des berühmten Anti-Atom-Filmes stand irgendwie die Stromwechseltour der Grünen aus der Verbandsgemeinde Göllheim. Zusammen mit einem Energieberater und Stromwechselexperten von Naturstrom ging es in vier Stationen quer durch die Verbandsgemeinde. Und da brachten die Grünen sprichwörtlich frischen Wind nach Göllheim, Albisheim, Harxheim und Rüssingen. Unsere Kandidaten informierten und verteilten Flyer, der Wind zerrte ein wenig an Broschüren und am grüne Deko und unser Mann von Naturstrom berechnete, was der Umstieg auf Strom aus 100% erneuerbaren Energie kostet. Mehr Infos zu Grüner Politik in Göllheim und jede Menge Fotos gibt es auf unserer Seite zur Kommunalwahl …
Übrigens: Einfach mal nachrechnen lassen. Der Umstieg auf nachhaltigen Strom ist einfach und billiger, als man denkt. Hier geht es zum Stromwechselrechner!
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25.5.2009 von David Vogel.
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