Direktkandidat für den Donnersbergkreis

 

Als Sohn einer christlich arabischen Familie bin ich in Galiläa im Norden Israel im Jahre 1958 auf die Welt gekommen. Dort absolvierte ich meine schulische Laufbahn mit der Hochschulreife. Nach dem Abitur folgten ein Lehramtsstudium an der Tel Aviv Universität. Mit 21 Jahren wurde ich von der Schulbehörde als Gymnasiallehrer am Tarshicha Gymnasium eingestellt, wo ich bis zu zum 23. Lebensjahr wirkte.

Die politische Lage und der damit verbundene israelisch-palästinensischen Konflikt luden unwillkürlich zur aktiven politischen Arbeit ein. Das Engagement für eine aktive Friedenspolitik und ein friedliches und konfliktfreies Zusammenleben der Völker ist seit meiner Studentenzeit ein wichtiger Teil meines politischen Wirkens.

1982 reiste ich in die Bundesrepublik Deutschland und erlernte die Deutsche Sprache an der Universität zu Köln, wo ich 1985 das Soziologiestudium abgeschlossen habe. Im Selben Jahr wechselte ich für das Studium der Geographie an die Mainzer Johannes Gutenberg-Universität. Dort erhielt ich 1987 das Diplom und wurde 1993 in Wirtschafts- und Sozialgeographie promoviert.

Seit 1989 bin ich in unterschiedlichen Funktionen als Bedienstete des Landes Rheinland-Pfalz tätig. Von 1989 bis 2005 war ich als wissenschaftlicher Angestellter an der Johannes Gutenberg-Universität am Geographischen Institut beschäftigt, wo ich neben Forschung und Lehre die Fachrichtung Kommunal- und Regionalplanung zum Schwerpunkt meiner Arbeit machte. Von 1998 bis 2005 übernahm ich die Geschäftsführung von „RegioComun“ – An-Institut für intergierte Raumentwicklung an der JOGU.

Ende 2006 wechselte ich ins Ministerium für Inneres und Sport (Landesplanung). Seit dem arbeite ich als Referent für Wirtschaft, Siedlungsentwicklung, Energie und Verkehr in der Geschäftsstelle der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe.

Als überzeugter Bub vom Land habe ich im Donnersbergkreis gewohnt und im rheinhessischen Mainz gearbeitet. Dies tue ich mit großer Überzeugung seit knapp 26 Jahren. Das Land Rheinland-Pfalz habe ich schon bald intensiv kennen und lieben gelernt und bin nun ein begeisterter Wahlpfälzer.

Meine politisch infizierte Herkunft und den Drang zur Mitbestimmung und Mitgestaltung in meiner Wohngemeinde wirkten auf mich stark politisierend. 1991 war der Zeitpunkt gekommen an dem ich Partei ergriffen habe und mich aktiv als Kommunalpolitiker engagierte. Seit dem bin ich ununterbrochen im Gemeinderat, Verbandsgemeinderat und später im Kreistag.

Als Student und später als Dozent habe ich mir schon in früheren Jahren die Frage gestellt, wie lebenswert diese Welt noch ist und ob sie sich in die richtige Richtung entwickelt. Die Endlichkeit der Ressourcen, die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen, Gleichberechtigung und der Umweltschutz gehören für mich untrennbar zusammen. Daher gilt der Leitsatz „Keine Zukunft ohne Umwelt“. Meiner Meinung nach haben die Grünen hierfür die passenden Antworten: Durch unsere Regierungsbeteiligung haben wir dafür gesorgt, dass in der Landesregierung endlich Ordnung herrscht. Viele politische Pflänzchen sind noch am Wachsen, daher muss die ökologische, demokratische und soziale Erneuerung unseres Landes weitergehen - RHEINLAND-PFALZ braucht uns Grüne und wir kämpfen weiter für eine bessere Zukunft für alle Generationen in unserem schönen Bundesland.

Als Landtagsabgeordneter will ich eine Bildungspolitik machen, die bei den Kitas ansetzt und bis zu den Hochschulen reicht und in der individuelle Förderung keine Frage der sozialen Herkunft bleibt. Besonders für den ländlichen Raum bietet ein Schulsystem, in dem längeres gemeinsames Lernen realisiert wird die Möglichkeit Schulangebote in der Nähe des Wohnortes trotz des demographischen Wandels an der Nachfrage orientiert zu erhalten.

Auch die Unterfinanzierung der Kommunen ist verantwortungs- und konzeptlos. Die Kommunen sind die Lebensader unseres Landes und brauchen langfristig planbare und solide Einnahmen. Der kommunale Finanzausgleich muss neu geregelt werden, damit unsere Kommunen die übertragenen Aufgaben ohne Kredite finanzieren können – nach dem Prinzip WER BESTELLT BEZAHLT. Deshalb wird mein besonderer Einsatz einer Gemeindefinanzreform gelten, welche die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen wiederherstellen muss.

Die Struktur- und Verwaltungsreform liegt mir besonders am Herzen. Die Reform darf sich nicht mehr an parteipolitischen Interessen orientieren, sondern sich an tragfähige Strukturen mit einer durchlässigen Verwaltungsebene orientieren – WENIGWER IST MEHR.

Ehrenamtliche Tätigkeiten:

Gründungsmitglied der RIFI (2000) – Rheinland-pfälzische Initiative für Integration – Heute als Landesbeirat für Integrations und Migration
Mitglied des Landeselternbeirates Rheinland-Pfalz
Vorsitzender der Donnerberger Initiative für Menschen in Not e. V.
Geschäftsführer des Kreisverbandes „Europa Union“
Ehrenamtlicher Richter am Landgericht in Kaiserlautern
Koordinator der Arbeitsgruppe „Water and Security“
Seit 1991 ehrenamtlicher Kommunalpolitiker im Gemeinderat, Verbandsgemeinderat und Kreistag
Seit Juli 2014 als Kreisbeigeordneter

 



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