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Kandidateninfo Stephanie Burkhardt

 

Interview mit Stephanie Burkhardt  Stephanie, warum willst du für den Verbandsgemeinderrat Eisenberg kandidieren?Antwort: Ich möchte tatsächlich auf der Liste von Bündnis 90 / Die Grünen für den Verbandsgemeinderat Eisenberg und für den Kreistag Donnersberg kandidieren. Ganz besonders stolz bin ich auch, dass wir es erstmalig geschafft haben eine Liste für Kerzenheim zu haben, auf der ich natürlich auch bin.Seit meine beiden Kinder aus dem Haus sind und studieren, habe ich mich mit Politik beschäftigt und würde nun gerne auch selbst Verantwortung übernehmen.Frage: Was möchtest du in der Politik verändern?Antwort: Ich habe den Eindruck dass hier in der Politik alles Friede Freude Eierkuchen gespielt wird. Ein paar Leute, und immer die gleichen Parteien, die alles unter sich ausklüngeln und der Bürger bekommt nicht viel davon mit - alles ist eher undurchsichtig. Frage: Also willst du mehr Transparenz?Antwort: Ja, Transparenz und Bürgerbeteiligung, dass die Bürger und ihre Anliegen mit einbezogen werden in die Entscheidungen der Politik ist ein von Grund auf grünes Anliegen, das auch mir hier für die Menschen im Donnersbergkreis, in Eisenberg und Kerzenheim sehr wichtig ist.Frage: Was soll sich noch verändern?Antwort: Wir stehen vor großen Herausforderungen, z.B. was die demographische Entwicklung angeht: Durch die zunehmende Lebenserwartung und zurückgehende Geburtenraten, die nicht durch Zuwanderung ausgeglichen werden können, nimmt die Überalterung unserer Gesellschaft  auch im Donnersbergkreis immer mehr zu. Insgesamt geht die Einwohnerzahl vor allem im ländlichen Raum zurück. Diese Entwicklung bedeutet, dass wir besonders in unsere Kinder und Jugend investieren sollten. Keiner darf verloren gehen, jeder muss seinen Möglichkeiten entsprechend gefördert werden. Das gilt im übrigen für alle Menschen und besonders auch für die Integration von Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, und auf die wir dringend angewiesen sind.Frage: Du meinst, dass ausländische Mitbürger willkommen sein sollen?Antwort: Nun, durch die EU gibt es schon eine starke Wanderung zwischen den Ländern. Die gilt es zu nutzen. Es gibt Parteien, die versuchen uns Angst einzujagen vor dem Fremden, was zwar verständlich ist, aber sich nach allen objektiven Maßstäben nicht begründen lässt. Die wahre Kluft besteht nicht zwischen denen von woanders und uns Deutschen, sondern die wahre Kluft  besteht zwischen denen da oben und denen in der Mitte und unten. Der Abstand zwischen Arm und Reich wird immer größer und das ist ein Skandal. Frage: Was willst du auf kommunaler Ebene dafür tun?Antwort: Nun das hängt alles irgendwo zusammen. Man versucht uns einzureden, die Interessen der großen Konzerne seien auch unsere Interessen. So als wäre das Leben ein Kuchen, und je mehr die da oben essen, desto mehr Krümel fallen für uns unten runter. Aber wir im Donnersbergkreis wollen gar keine Kuchenkrümel, wir wollen lieber Müsli essen oder Wurstbrot. Unsere grüne Wirtschaftsministerin Evelin Lemke sagte vor kurzem, viele kleine und mittlere Unternehmen wirtschaften bereits mit grünen Prinzipien: umweltfreundlich und an Nachhaltigkeit orientiert. Diese sind es, die Wohlstand zu uns in den Donnersbergkreis, nach Eisenberg und Kerzenheim bringen und erhalten. Das gilt es auch bei uns anzuerkennen und zu fördern. Frage: Und was möchtest du im Kreistag und im Rat bewirken?Antwort: Zunächst will ich mir ein Bild machen, welche Interessen die Entscheidungen im Eisenberger / Kerzenheimer Rat lenken. Ich denke, dass die Sicht einer ehemals alleinerziehenden Mutter und Pädagogin auf einiges ein anderes Licht werfen wird. Es geht darum, die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Das heißt, dass wir das Gemeinschaftsleben, die Vereine, die Kultur, die Natur fördern, alles was wichtig ist für die Lebensqualität der Menschen vor Ort, ohne dass wir die langfristigen Interessen im aus dem Blick verlieren. Nicht alles darf nur am Profit ausgerichtet werden. Wir brauchen eine familienfreundliche Gemeinde mit guten Kultur und Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche. Die gesamte Infrastruktur gehört auf den Prüfstand ob sie auch für eine alternde Gesellschaft die richtigen Lösungen bereithält. Eine hohe Lebensqualität für die Bevölkerung macht unsere Gemeinde und unsere Region auch attraktiv für Investitionen kleiner und mittelständischer Unternehmen und diese bringen wiederum Arbeitsplätze und Wohlstand für alle. Nicht die Großkonzerne, die ihre Gewinne auf den Bahamas versteuern. Auch gut ausgebildete Arbeitnehmer machen unsere Region attraktiv. Daher ist die Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben und natürlich unsere Schulen ein besonders wichtiges Thema für die Kommunalpolitik. Man darf diese Dinge nicht nur als Kostenfaktor sehen, das ist auch eine Investition in unsere Zukunft und auf die kommt es schließlich an.  

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